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Lagerkennzeichnung

Lagerkennzeichnung und Regalschilder richtig planen

Ratgeber

Lagerkennzeichnung und Regalschilder richtig planen

Jeder Lagerplatz braucht eine eindeutige Adresse. Gut geplante Lagerkennzeichnungen verbinden gut lesbare Beschriftung mit zuverlässiger Datenerfassung per Scanner – für Regale, Gänge, Blocklager und Stellplätze.

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Lagerkennzeichnung und Regalschilder richtig planen

1. Ein einheitliches Adresssystem festlegen

Definieren Sie die Reihenfolge der Merkmale, zum Beispiel Bereich – Gang – Feld – Ebene – Platz. Ein mögliches Schema ist A-03-012-02-01 für Bereich A, Gang 03, Feld 012, Ebene 02 und Platz 01.

Verwenden Sie feste Stellenzahlen, dokumentieren Sie die Zählrichtung und stimmen Sie Zeichen, führende Nullen und Trennzeichen mit Ihrem Lagerverwaltungssystem (LVS/WMS) bzw. ERP-System ab. Planen Sie Reserven für Erweiterungen ein.

2. Das Material nach dem Einsatz auswählen

EinsatzMögliche AusführungVorab prüfen
RegaltraverseSelbstklebendes oder magnetisches RegaletikettUntergrund, Haftung, Austauschbarkeit
Gang oder BlocklagerHängeschild aus Kunststoff oder AluminiumverbundLesedistanz, Befestigung, Sichtwinkel
Boden mit FahrzeugverkehrBodenetikett mit SchutzsystemAbrieb, Scherkräfte, Bodenbeschichtung
TiefkühlbereichFür Kälte geeignete EtikettenAnbringungs- und Einsatztemperatur
Wechselnde BelegungMagnetische Beschriftung oder EinsteckschilderMagnetischer Untergrund, sichere Befestigung

3. Klartext und Barcode gemeinsam planen

  • Große, kontrastreiche Schrift und kurze, eindeutige Bezeichnungen wählen.
  • Informationen nicht nur über Farben vermitteln – Text oder Symbole ergänzen.
  • Barcodetyp (z. B. Code 128, QR, DataMatrix) und Inhalt mit Lagerverwaltung und Scannern abstimmen.
  • Ruhezonen des Codes einhalten und den Code nicht verzerren.
  • Lesedistanz, Licht und Blickwinkel im Betrieb testen; bei großen Lesedistanzen Codegröße, Druckqualität, Etikettenmaterial und Fernbereichsscanner gemeinsam testen.
  • Bei mehreren Ebenen Pfeile für eine eindeutige Zuordnung nutzen.

4. Druckdaten strukturiert vorbereiten

Legen Sie pro Kennzeichnung einen Datensatz an – sinnvoll sind die Spalten Lageradresse, Klartext, Barcodeinhalt, Pfeilrichtung, Farbe, Format und Stückzahl. Formatieren Sie Felder mit führenden Nullen in Excel als Text und prüfen Sie auf Duplikate.

Beispielzeile: A-03-012-02-01 | A-03-012-02-01 | A-03-012-02-01 | Pfeil oben | Schwarz/Weiß | 100 × 40 mm | 1 Stück.

5. Korrekturabzug und Muster freigeben

Prüfen Sie vor der Serienfertigung Schreibweise, Vollständigkeit, Zählrichtung, Farben und Pfeile. Ein Muster muss aus der vorgesehenen Entfernung lesbar und mit Ihren Scannern zuverlässig erfassbar sein. Testen Sie Haftung und Reinigungsbeständigkeit – bei Bodenetiketten besonders unter Hubwagen- und Staplerverkehr.

Bestehende Kennzeichnungen erneuern

Für wechselnde Informationen eignen sich austauschbare Systeme. Beim Entfernen alter Etiketten Untergrund und Reinigerverträglichkeit beachten. Blickdichte Abdecketiketten sind eine Alternative, wenn die alte Kennzeichnung tragfähig ist.

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Häufige Fragen

Mit einem festen Schema wie Bereich-Gang-Feld-Ebene-Platz, festen Stellenzahlen und dokumentierter Zählrichtung – abgestimmt mit der Lagerverwaltungssoftware.

Häufig Code 128 oder 2D-Codes wie QR oder DataMatrix. Entscheidend ist, was Ihre Software und Scanner verarbeiten und auf welche Distanz gelesen wird.

Magnetetiketten eignen sich bei wechselnder Belegung auf Stahlregalen, Klebeetiketten für dauerhafte Kennzeichnung und nichtmagnetische Untergründe.

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Bodenmarkierungen5S-Methode

Lagerkennzeichnung anfragen

Senden Sie Datenliste, Fotos des Einsatzorts, Formate, Materialwunsch, Barcodeart und Scannermodell – auf Wunsch auch mit Montageunterstützung.

Die Informationen sind ein allgemeiner Überblick und ersetzen nicht die geltenden Vorschriften, Herstellerangaben und Ihre Gefährdungsbeurteilung.

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